Serie „Digitalisierung im Rechnungswesen“: Wozu? Wieso? Wie?

Papierrechnung. Vertraut. Aber nicht mehr zeitgemäß. Elektronische Rechnung. Geht das? Erkennt das Finanzamt sie an? Machen wir nicht. Es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht doch eine Papierrechnung bekomme. Wo bleiben die Innovationen? Ich habe umgestellt. Auf Digitalisierung. Seit 2017. Wurde auch Zeit. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Die Umwelt freut sich. Wenn ich die Wahl habe, bestelle ich bei Lieferanten, die keine Papierrechnung mehr haben. Zu umständlich. Zu aufwendig. Zu langwierig.

Sicherlich bin ich nicht die Einzige, die mit diesem Thema immer wieder konfrontiert wird. Ich habe den Eindruck, dass viele sich der Umstellung aus Unsicherheit verweigern. Ging doch bisher auch. Ja schon. Aber ist kostenintensiver. Umständlicher. Umweltschädlicher. Und und und. Genügend Gründe also, endlich umzusteigen.

Viele Unternehmen sehen das Einsparpotenzial als zu gering an. Außerdem schätzen sie die Anpassung als aufwendig an. Die Erstellung und Abwicklung von elektronischen Rechnungen sehen zudem viele als zu kompliziert. Außerdem forderten viele Kunden eine Papierrechnung.

Wie sieht es aus mit dem Status quo in Deutschland? Denn schließlich sollen auch die Kunden und Lieferanten irgendwann umsteigen. Wie kann die Umsetzung gelingen? Welche rechtlichen Vorschriften gibt es? Wie erfolgt die Abwicklung in der Buchhaltung nach der Umstellung? Wie können die Mitarbeiter darauf vorbereitet werden? Wie werden elektronische Rechnungen archiviert?

In den nächsten Monaten sollen diese Fragen beantwortet werden. Vor allem soll das Defizit an den gesetzlichen Vorgaben und der möglichen Umsetzung im Unternehmen diskutiert werden. Denn Stillstand heißt Rückschritt. Innovationen sind Gewohnheitsbrecher. Auf zur Buchhaltung 4.0.

Lesen Sie dazu auch meinen Blogartikel: Digitalisierung der Buchhaltung – Stirbt der Buchhalter aus?

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