NWB Experten-Blog

Bilanzierung

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3. März 2019

Bereits in vorlaufenden Blogs hatte ich mich mit Fragen der neuen Leasingbilanzierung nach IFRS 16 befasst. Zur Erinnerung: Der Leasingnehmer entscheidet nach den neuen Regelungen nicht mehr, ob er wirtschaftlicher Eigentümer des Leasingobjekts ist. Stattdessen bilanziert er in der Regel ein Nutzungsrecht („right-of-use“) am Leasingobjekt im Umfang seiner vertraglichen Ansprüche. Bilanzierungsobjekt ist nicht das Leasingobjekt, sondern das Recht zur Nutzung des Leasingobjekts. Die Serie zu IFRS 16 in lockerer Folge will ich heute mit der Frage fortsetzen, ob bestimmte vertragliche Vereinbarungen als eingebettete Derivate i.S. von IFRS 9 einer vom Leasingvertrag getrennten Bilanzierung unterliegen können. Ein Beitrag von: Prof. Dr....

28. Februar 2019

Freistaat Sachsen schaut in die Röhre Der Bilanzskandal um den Konzern der Hess AG im Schwarzwald wird derzeit gerichtlich aufgearbeitet. Der Schwarzwälder Bote berichtet am 9. Februar 2019 von einem Gerichtsurteil, in dem es um mutmaßlichen Subventionsbetrug ging. Ein Fall wie aus dem Lehrbuch. Bilanzmanipulationen: Zuschüsse abgreifen – kein neues Phänomen Einer der Gründe für Bilanzmanipulationen ist das Abgreifen von Zuschüssen und Fördermitteln. Aus diesem Grund wurden in der Vergangenheit bei einigen Unternehmen entweder Bilanzen gefälscht oder verschleiert. An dieser Stelle eine kurze Begriffsabgrenzung: Bei Bilanzmanipulationen kann zwischen Bilanzfälschung und Bilanzverschleierung unterschieden werden. Ein Beitrag von: Dr. Carola Rinker Vertretungsprofessorin...

26. Februar 2019

Insolvenz des Zwischenbuchhändlers KNV Die Insolvenz des Zwischenbuchhändlers KNV mit Sitz in Stuttgart lässt die Branche aufhorchen. KNV ist der wichtigste Buchlogistiker im deutschsprachigen Raum. Zumindest nach derzeitigem Stand. Das Unternehmen liefert flächendeckt und über Nacht Bücher. Buchhändler fürchten nun Lieferengpässe. Hohe Verluste in den Jahren 2014 – 2016 Gilt die Regel „too big to fail” in Zeiten der Digitalisierung, in denen sich immer mehr Unternehmen vor disruptiven Geschäftsmodellen fürchten, nicht mehr? Blicken wir in die Jahresabschlüsse des schwäbischen Unternehmens. Diese offenbaren: Selbst der wichtigste Buchlogistiker verbrennt Geld. Und das schon eine ganze Weile. Ein Beitrag von: Dr. Carola Rinker...

22. Februar 2019

Neuerdings müssen Unternehmen auch eine nichtfinanzielle Erklärung abgeben. Sind damit alle Probleme beseitigt? Keineswegs. Auch wenn der Fokus dadurch zunehmend neben den finanziellen Informationen auf Themen wie Nachhaltigkeit und Co. liegt, bringt die neue Pflicht vor allem auch für den Aufsichtsrat neue Herausforderungen mit sich. Nichtfinanzielle Erklärung: Derzeit keine Prüfungspflicht Nach derzeitiger gesetzlicher Regelung muss der Inhalt der nichtfinanziellen Erklärung nicht vom Wirtschaftsprüfer geprüft werden. Ihm obliegt seitens des Gesetzgebers lediglich die Pflicht zu prüfen, ob der Bericht vorliegt – das ist bisher alles. Ein Beitrag von: Dr. Carola Rinker Vertretungsprofessorin an der DHBW Lörrach im Studiengang BWL (Finanzdienstleistungen) Diplom-Volkswirtin...

21. Februar 2019

Die sog. FinTechs haben in der Fachwelt eine große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie fordern Banken, Vermögensverwalter und andere etablierte Dienstleister aus dem Finanzsektor heraus. Mit Hilfe der Digitalisierung und Vernetzung von Arbeitsabläufen und -prozessen verbuchen die Jungunternehmen ihre Erfolge in der Banken- und Finanzbranche. So feiert die Fachpresse das Berliner FinTech N26, das jüngst 260 Mio. € in einer zweiten Finanzierungsrunde eingesammelt hat. N26 wird damit zu einem sog. Einhorn, dessen Wert bei über 1 Mrd. € liegt. N26 rückt damit vor das Hamburger StartUp KreditTech und gilt damit als das am höchsten bewertete deutsche FinTech. Kapitalhunger und Finanzierungsrunden...

18. Februar 2019

Derzeit wird der Deutsche Corporate Governance Kodex reformiert. Die Vielzahl eingereichter Stellungnahmen zeigt: Das Interesse ist groß. Der Entwurf der Neufassung des Kodex wurde heftig kritisiert. Mehr als 100 Stellungnahmen sind eingegangen – von Verbänden, börsennotierten Unternehmen aber auch Einzelpersonen. Die Verfasser mussten der Veröffentlichung ihrer Stellungnahme auf der Website der Regierungskommission des Deutschen Corporate Governance Kodex zustimmen – vielleicht waren es daher noch mehr. Was jedoch allein die Vielzahl der veröffentlichten Stellungnahmen zeigt: Die Debatte zur Corporate Governance ist sehr lebendig. Themen der geplanten Reform Bei der Überarbeitung des bestehenden Corporate Governance Kodex sollen die folgenden Kernthemen reformiert werden:...

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