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25. August 2026

… reimten 2raumwohnung schon 2007 und hatten recht damit. Der Klimawandel ist real und die Folgen kommen bei uns allen an: Hitzewellen werden häufiger und vermutlich auch schlimmer. Kaum hat der Bundesgerichtshof Wohnungseigentümern einen Anspruch auf Einbau einer Klimaanlage zugesprochen, soll das nun auch Mietern ermöglicht werden, jedenfalls wenn es nach Bundesjustizministerin Hubig geht. Bestandsaufnahme Der Bau und Betrieb von Gebäuden ist mit ein Grund für den Klimawandel, aber gleichzeitig ist die Bausubstanz auf dessen Folgen nicht vorbereitet. Die Heizungen und die (fehlende) Dämmung tragen zur Klimaerwärmung bei, während der Hitzeschutz der Gebäude selbst für die heutigen Temperaturen oft völlig...

25. August 2026

Der neue Verwaltungsdeal Das Reformpaket der Koalition verspricht Bürokratieabbau. Verwaltungsrechtlich ist es mehr: Berichtspflichten sollen fallen, Verfahren schneller werden und Kontrollen stärker daten- und risikoorientiert erfolgen. Bürokratieabbau klingt immer gut. Weniger Formulare, weniger Nachweise, weniger Berichtspflichten: wer wollte da widersprechen? Der jüngste Koalitionsbeschluss geht aber deutlich weiter als klassische Entlastungsrhetorik. Verwaltungsrechtlich ist das kein bloßes Aufräumprogramm. Es ist der Versuch, staatliche Steuerung neu zu organisieren. Der Kern lässt sich in drei Worten zusammenfassen: entlasten, beschleunigen, kontrollieren. Entlastung Entlastet werden sollen Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen vor allem durch weniger Berichts- und Dokumentationspflichten. Das ist richtig, denn ein Staat, der jede Information...

24. August 2026

In der Praxis kommt es häufig vor, dass der Zugang eines Steuerbescheides bestritten wird. Dann liegt es generell am Finanzamt, das Gegenteil zu beweisen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 29.4.2009, X R 35/08). Ausnahmen können sich ergeben, wenn sich der Vortrag des Steuerpflichtigen als reine Schutzbehauptung entlarvt oder wenn sein Verhalten erkennen lässt, dass ihm der Steuerbescheid wohl doch zugegangen ist (vgl. z.B. FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19.12.2019, 9 K 9073/18). Was aber gilt, wenn nicht der Steuerpflichtige selbst, sondern sein Rechtsnachfolger den Zugang eines Steuerbescheides bestreitet? In diesem Fall sieht der BFH laut einem aktuellen Urteil die Feststellungslast beim Erben....

24. August 2026

Regelmäßig kommt es in der Kanzleipraxis zu folgendem Szenario: Der Gesellschafter einer GmbH ruft an und bittet um die Übersendung der aktuellen betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA), der Bilanz oder von Buchhaltungsunterlagen der GmbH. Manchmal steckt dahinter ein Konflikt zwischen den Gesellschaftern oder Streit mit der Geschäftsführung. Für den Steuerberater bedeutet dies eine deutliche Erhöhung des Haftungsrisikos und potenzielle strafrechtliche Konsequenzen, wenn er voreilig handelt. Dieser Beitrag beleuchtet die rechtlichen Hintergründe, typische Fallstricke und Strategien zur Risikominimierung. Fehlende direkte Auskunfts- und Mitwirkungspflichten Bei einer GmbH ist strikt zwischen der Ebene der Gesellschaft und der Ebene der Gesellschafter zu trennen. Für den Steuerberater...

21. August 2026

Am 13. Juli 2026 war wieder Steuerzahlergedenktag. Rechnerisch hatte ein durchschnittlicher Arbeitnehmerhaushalt bis zu diesem Tag ausschließlich gearbeitet, um Steuern und Sozialabgaben zu finanzieren. Erst ab dem 14. Juli arbeitete er für das eigene verfügbare Einkommen. Auch 2025 fiel der Steuerzahlergedenktag auf den 13. Juli. Im Jahr 2011 lag er dagegen noch auf den 6. Juli. Sieben Tage Unterschied innerhalb von nur 15 Jahren. Natürlich bildet diese Kennzahl lediglich einen Durchschnitt ab. Jeder Haushalt hat eine andere Steuer- und Abgabenbelastung. Dennoch macht sie eines deutlich: Der Staat beansprucht einen erheblichen Teil dessen, was Menschen und Unternehmen erwirtschaften. Und zwangsläufig ergeben...

21. August 2026

Seit dem 12.8.2026 gilt die EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation – PPWR), die durch das deutsche Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz umgesetzt worden ist. Welche Pflichten ergeben sich für Wirtschaftsunternehmen? Hintergrund In der EU fallen nach amtlichen Zahlen für das Jahr 2023 je Einwohner durchschnittlich 177,8 kg Verpackungsmüll an, in Deutschland gar 215 kg je Kopf. Die großen Mengen an Verpackungsmüll sind Folge hohen Konsums und großer Kaufkraft sowie großer Produktions-, Handels- und Logistikmengen. Den größten Anteil am Verpackungsmüll haben Papier und Karton (40,4 Prozent EU-weit), gefolgt von Kunststoff (19,8 Prozent), Glas (18,8 Prozent) und Holz (15,5 Prozent). Gegen die Flut von Verpackungsmüll...

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