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5. Dezember 2016

Registrier- und PC-Kassen sowie andere Datenverarbeitungssysteme (Taxameter, Waagen mit Registrierkassenfunktion usw.) dürfen ab dem 1. Januar 2017 nur noch eingesetzt werden, wenn sie alle aufzeichnungs- und aufbewahrungspflichtigen Daten einzeln und unveränderbar aufzeichnen und vollständig aufbewahren. Immer wieder werde ich gefragt, ob diese Anweisung der Finanzverwaltung tatsächlich ausnahmslos gilt oder ob die Prüfer nicht doch ein Auge zudrücken werden. Dazu meine Antwort: nein, werden sie nicht.

4. Dezember 2016

Die Grenzen des Anwendungsbereiches der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen führen immer wieder zu Diskussionen. „20 % auf Alles“ klingt vor diesem Hintergrund zwar reißerisch, aber auch sehr verlockend. Das FG Rheinland-Pfalz befand mit Urteil vom 6. Juli 2016 (Az. 1 K 1252/16) kürzlich, dass Aufwendungen, welche für das Neubeziehen von Polstermöbeln entstanden sind, nicht von der Steuerermäßigung nach § 35a EStG begünstigt sind, wenn die Leistung in der Betriebsstätte des Handwerkers durchgeführt wurde.

28. November 2016

In meiner Heimatstadt Herten gibt es die Hermann-Schäfers-Stiftung. Der Namensgeber dieser Stiftung äußerte einmal den Ausspruch „Wenn niemand zuständig ist, dann bin ich zuständig“. Einen solchen Leitsatz scheinen die deutschen Gerichte durchaus auch vertragen zu können. Kürzlich musste ich mich mit der Frage beschäftigen, welches Gericht eigentlich zuständig ist, wenn ein Arbeitnehmer seine Lohnabrechnung, genauer gesagt seine „Lohnsteuerabrechnung“, bemängelt und sich mit seinem Arbeitgeber nicht einigen kann. Das heißt, wenn der Arbeitgeber nach dem Dafürhalten des Arbeitnehmers (und auch seines Steuerberaters) zu viel Lohnsteuer einbehalten hat und sich weigert, die Abrechnung zu korrigieren. Bei der Recherche bin ich auf folgende...

21. November 2016

Zugegebenermaßen hadere ich manchmal mit unserem Berufsstand – so zuletzt im Zusammenhang mit den GoBD. Nachdem die Vertreter von Steuerberaterkammer und -Verband von ihren Mitgliedern – zumeist mündlich vorgetragene – Beschwerden bezüglich übereifriger Betriebsprüfer entgegennehmen mussten, haben sie dazu aufgerufen, die Beschwerden hinsichtlich überzogener „GoBD-Prüfungen“ schriftlich vorzutragen, damit a) ein „rundes Bild“ entsteht und b) die zusammengetragenen Informationen bewertet und gemeinsam mit dem BMF für eine Evaluation, also eine Neu oder -Feinjustierung gesorgt werden kann. Doch die Ernüchterung kam nun:

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Die Grenzen des Anwendungsbereiches der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen führen immer wieder zu Diskussionen. „20 % auf Alles“ klingt vor diesem Hintergrund zwar reißerisch, aber auch sehr verlockend. Das FG Rheinland-Pfalz befand mit Urteil vom 6. Juli 2016 (Az. 1 K 1252/16) kürzlich, dass Aufwendungen, welche für das Neubeziehen von Polstermöbeln entstanden sind, nicht von der Steuerermäßigung nach § 35a EStG begünstigt sind, wenn die Leistung in der Betriebsstätte des Handwerkers durchgeführt wurde.

28. November 2016

In meiner Heimatstadt Herten gibt es die Hermann-Schäfers-Stiftung. Der Namensgeber dieser Stiftung äußerte einmal den Ausspruch „Wenn niemand zuständig ist, dann bin ich zuständig“. Einen solchen Leitsatz scheinen die deutschen Gerichte durchaus auch vertragen zu können. Kürzlich musste ich mich mit der Frage beschäftigen, welches Gericht eigentlich zuständig ist, wenn ein Arbeitnehmer seine Lohnabrechnung, genauer gesagt seine „Lohnsteuerabrechnung“, bemängelt und sich mit seinem Arbeitgeber nicht einigen kann. Das heißt, wenn der Arbeitgeber nach dem Dafürhalten des Arbeitnehmers (und auch seines Steuerberaters) zu viel Lohnsteuer einbehalten hat und sich weigert, die Abrechnung zu korrigieren. Bei der Recherche bin ich auf folgende...

21. November 2016

Zugegebenermaßen hadere ich manchmal mit unserem Berufsstand – so zuletzt im Zusammenhang mit den GoBD. Nachdem die Vertreter von Steuerberaterkammer und -Verband von ihren Mitgliedern – zumeist mündlich vorgetragene – Beschwerden bezüglich übereifriger Betriebsprüfer entgegennehmen mussten, haben sie dazu aufgerufen, die Beschwerden hinsichtlich überzogener „GoBD-Prüfungen“ schriftlich vorzutragen, damit a) ein „rundes Bild“ entsteht und b) die zusammengetragenen Informationen bewertet und gemeinsam mit dem BMF für eine Evaluation, also eine Neu oder -Feinjustierung gesorgt werden kann. Doch die Ernüchterung kam nun:

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4. Dezember 2016

Die Grenzen des Anwendungsbereiches der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen führen immer wieder zu Diskussionen. „20 % auf Alles“ klingt vor diesem Hintergrund zwar reißerisch, aber auch sehr verlockend. Das FG Rheinland-Pfalz befand mit Urteil vom 6. Juli 2016 (Az. 1 K 1252/16) kürzlich, dass Aufwendungen, welche für das Neubeziehen von Polstermöbeln entstanden sind, nicht von der Steuerermäßigung nach § 35a EStG begünstigt sind, wenn die Leistung in der Betriebsstätte des Handwerkers durchgeführt wurde.

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In meiner Heimatstadt Herten gibt es die Hermann-Schäfers-Stiftung. Der Namensgeber dieser Stiftung äußerte einmal den Ausspruch „Wenn niemand zuständig ist, dann bin ich zuständig“. Einen solchen Leitsatz scheinen die deutschen Gerichte durchaus auch vertragen zu können. Kürzlich musste ich mich mit der Frage beschäftigen, welches Gericht eigentlich zuständig ist, wenn ein Arbeitnehmer seine Lohnabrechnung, genauer gesagt seine „Lohnsteuerabrechnung“, bemängelt und sich mit seinem Arbeitgeber nicht einigen kann. Das heißt, wenn der Arbeitgeber nach dem Dafürhalten des Arbeitnehmers (und auch seines Steuerberaters) zu viel Lohnsteuer einbehalten hat und sich weigert, die Abrechnung zu korrigieren. Bei der Recherche bin ich auf folgende...

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Die Grenzen des Anwendungsbereiches der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen führen immer wieder zu Diskussionen. „20 % auf Alles“ klingt vor diesem Hintergrund zwar reißerisch, aber auch sehr verlockend. Das FG Rheinland-Pfalz befand mit Urteil vom 6. Juli 2016 (Az. 1 K 1252/16) kürzlich, dass Aufwendungen, welche für das Neubeziehen von Polstermöbeln entstanden sind, nicht von der Steuerermäßigung nach § 35a EStG begünstigt sind, wenn die Leistung in der Betriebsstätte des Handwerkers durchgeführt wurde.

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In meiner Heimatstadt Herten gibt es die Hermann-Schäfers-Stiftung. Der Namensgeber dieser Stiftung äußerte einmal den Ausspruch „Wenn niemand zuständig ist, dann bin ich zuständig“. Einen solchen Leitsatz scheinen die deutschen Gerichte durchaus auch vertragen zu können. Kürzlich musste ich mich mit der Frage beschäftigen, welches Gericht eigentlich zuständig ist, wenn ein Arbeitnehmer seine Lohnabrechnung, genauer gesagt seine „Lohnsteuerabrechnung“, bemängelt und sich mit seinem Arbeitgeber nicht einigen kann. Das heißt, wenn der Arbeitgeber nach dem Dafürhalten des Arbeitnehmers (und auch seines Steuerberaters) zu viel Lohnsteuer einbehalten hat und sich weigert, die Abrechnung zu korrigieren. Bei der Recherche bin ich auf folgende...

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Zugegebenermaßen hadere ich manchmal mit unserem Berufsstand – so zuletzt im Zusammenhang mit den GoBD. Nachdem die Vertreter von Steuerberaterkammer und -Verband von ihren Mitgliedern – zumeist mündlich vorgetragene – Beschwerden bezüglich übereifriger Betriebsprüfer entgegennehmen mussten, haben sie dazu aufgerufen, die Beschwerden hinsichtlich überzogener „GoBD-Prüfungen“ schriftlich vorzutragen, damit a) ein „rundes Bild“ entsteht und b) die zusammengetragenen Informationen bewertet und gemeinsam mit dem BMF für eine Evaluation, also eine Neu oder -Feinjustierung gesorgt werden kann. Doch die Ernüchterung kam nun:

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