Kategorie: Steuern
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Die Finanzämter hier vor Ort sind chronisch überlastet. Personaleinsparungen hier, Zuständigkeitsumstellung dort. Wenn das zulasten der Steuerpflichtigen geht, muss man manchmal etwas auf die Tube drücken. Funktioniert aber gelegentlich auch erst im zweiten Anlauf.
Als 2009 die Abgeltungsteuer eingeführt wurde, wurde diese als großer Wurf gefeiert. Mittlerweile werden die Lobpreisungen leiser, denn immer wieder kommt Streit mit dem Fiskus auf, ob die Abgeltungsteuer greift oder vielleicht doch der (höhere) persönliche Steuersatz. So auch aktuell bei bestimmten Kapitalerträgen von einer GmbH an ihren Gesellschafter.
Meine persönliche Rückschau zum Steuerstrafrecht 2015 richtet in drei Teilen den Blick auf die Neuerungen aus Gesetzgebung und Verwaltung, relevante Gerichtsverfahren sowie lesenswerte Literatur und Kurioses zum Thema. Es zeigt sich: Das Jahr 2015 hat zahlreiche Trendwenden mit sich gebracht – der Wind im Steuerstrafrecht weht rauer als je zuvor.
Zahlreiche Mandanten besitzen Ferienwohnungen in Gemeinden, die eine Zweitwohnungssteuer oder – bei Fremdvermietung – eine Übernachtungssteuer („City-Tax“ oder „Bettensteuer“) erheben. Diesbezüglich stellt sich die Frage, ob der Steuerberater seine Mandanten ungefragt auf diese Steuern und die Erfüllung der diesbezüglichen Pflichten hinweisen muss, wenn er die Einkommensteuererklärung und damit auch die entsprechende Anlage V erstellt. Die Antwort wird in aller Regel lauten: „Nein, muss er nicht“.
Es war so einiges los in meinem Kanzleijahr 2015. Daher komme ich gleich mal zur Sache.
Heute Teil 2 der kreativen Sparmaßnahmen im Steuersünder-Spezial. Nachahmung erneut nicht empfohlen!
In der hier vorgestellten Liste prominenter Steuersünder fehlten noch viele (mehr oder weniger) bekannte Namen. Eine überraschend große Anzahl an Kandidaten eint ihre wenigstens lose Verbindung zum Fußballclub FC Bayern München. Grund genug für ein Steuersünder-Spezial.
Heute Teil 2 der prominenten „Steuertricks“. Zur Risiken und Nebenwirkung bei Nachahmung fragen Sie Ihren Steuerberater oder Rechtsanwalt.
Bei der Steuer geschummelt hat sicher schon so mancher. Da wird mal die Entfernung zur Arbeitsstätte großzügig aufgerundet, die Privatfeier als Betriebsausgabe abgerechnet oder mit dem Gutschein-Trick der Wochenendeinkauf bezahlt. Wenn (mehr oder weniger) Prominente bei der Steuer schummeln, ist das auch nicht immer legal, aber oft unterhaltsam.
Unter diesem Titel konnte man mit dem Zweiten (auf dem sie ja bekanntlich besser sehen) Anfang Dezember 2015 in der Sendung ZDF-Zeit eine entsprechende Reportage schauen. Anhand der folgenden fünf Fragen sollte geklärt werden, ob unser Steuersystem gerecht ist: 1. Zahlen Millionäre weniger Steuern? 2. Wie gerecht sind unsere Finanzämter? 3. Gibt es überhaupt noch Steueroasen? 4. Kommen Steuersünder zu leicht davon? 5. Ist unser Steuersystem zu kompliziert?
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